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Auf dem Weg zum Kirchspiel

Gemeinsame Erklärung des Struktur-Arbeitskreises zur Strukturentwicklung im Dresdner Norden

„Im Sommer 2019 haben sich die Kirchvorstände der sechs Kirchgemeinden im Dresdner Norden mehrheitlich für die zukünftige Zusammenarbeit in einem Kirchspiel ausgesprochen. Ein einheitlicher Beschluss kam jedoch nicht zustande. Nunmehr hat das Regionalkirchenamt in Abstimmung mit dem Landeskirchenamt signalisiert, dass das Landeskirchenamt den Mehrheitsvorschlag des Strukturarbeitskreises für die Errichtung eines Kirchspiels der Kirchgemeinden Klotzsche, Wilschdorf-Rähnitz sowie die vier Kirchgemeinden des jetzigen Schwesterkirchverhältnisses Weixdorf, Langebrück, Medingen-Großdittmannsdorf und Ottendorf-Okrilla aufnehmen wird.

Darüber hinaus hat das Landeskirchenamt nach jetzigem Stand der Informationen festgelegt, dass die Verbindung mit dem Kirchspiel Radeberger Land zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen soll, verbindlich aber bis spätestens 2025. Damit soll den Gemeinden Zeit gegeben werden, in die gemeinsame Arbeitsform „Kirchspiel“ zu finden; gleichzeitig sollen aber alle Entscheidungen im Horizont der zukünftigen Erweiterung bedacht werden.

In einer gemeinsamen Besprechung des Strukturarbeitskreises der sechs Kirchvorstände mit dem Regionalkirchenamt und dem Superintendenten wurde daraufhin eine aktualisierte Fassung des Vertrages der sechs Gemeinden ausgehandelt, der nunmehr auch auf die Genehmigung durch das Regionalkirchenamt hoffen kann. Zunächst ist dafür aber wiederum ein Beschluss aller Kirchvorstände erforderlich. Die Mitglieder des Arbeitskreises sehen inzwischen eine gute Basis gegenseitigen Vertrauens zwischen den beteiligten Gemeinden, um auf der Grundlage des Vertrages ab 2.1.2021 gemeinsame Schritte mit und zwischen den Gemeinden gehen zu können. Dabei bleibt einerseits wichtig, dass Kirche „vor Ort“ sichtbar bleibt und Angebote für das Glaubensleben bereit hält, andererseits die Möglichkeiten einer effizienten Verwaltung und sinnvoller gemeinsamer Angebote genutzt werden. Dafür wird es Zeit und Erfahrung der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter sowie der Gemeindemitglieder brauchen. Deshalb steht für den Arbeitskreis die Frage einer erneuten Erweiterung um das Kirchspiel Radeberger Land zum jetzigen Zeitpunkt nicht im Vordergrund. Hierüber wird das neue Kirchspiel zu gegebener Zeit neu zu entscheiden haben.“